Eine Lerneinheit für die 3. bis 6. Klasse
Kinder verstehen KI, bevor sie ihr blind vertrauen.
Acht spielerische Lektionen — Halluzinationen, Bias, Datenschutz, Verantwortung. Komplett geskriptet, ohne echte KI, ohne Login, ohne personenbezogene Daten. In etwa einer Doppelstunde durchspielbar.
Kostenlos. Keine Anmeldung. Open Source.
Lehrplan
Was die Kinder mitnehmen.
Die Lektionen sind nicht als Vortrag aufgebaut, sondern als kleine Experimente: ein simulierter Chat, ein Schieberegler, eine Detektivaufgabe. Die Kinder erleben das Phänomen selbst, bevor wir es benennen.
- 01
Die KI lügt!
Eine geskriptete KI gibt eine überzeugende Antwort mit drei eingebauten Fehlern. Die Kinder markieren, was nicht stimmt.
- 02
Warum die KI so denkt
Ein Schieberegler verändert, welche Bücher die KI „gelesen" hat — ihre Antwort kippt mit den Trainingsdaten.
- 03
Echt oder Fake?
Bilderpaare zum Vergleich, Schwierigkeit steigend — bis die Aufgabe genau das zeigt, was Kinder behalten sollen: Man erkennt es oft nicht mehr.
- 04
Die KI rät
Wahrscheinlichkeitsbalken zeigen, wie ein Sprachmodell Wort für Wort rät — kein „Denken", nur Statistik.
- 05
Frag richtig!
Drei Frage-Varianten, drei sehr unterschiedliche KI-Antworten. Was eine gute Frage ausmacht, wird unmittelbar sichtbar.
- 06
Wer ist verantwortlich?
Vier kurze Geschichten aus dem Schulalltag. Wer hat den Fehler zu verantworten — die KI oder der Mensch dahinter?
- 07
Privatsphäre-Check
Die simulierte KI fragt mal Harmloses, mal Privates. Die Kinder entscheiden, was sie preisgeben würden.
- 08
KI-Detektiv
Abschluss-Challenge: Ein Chatverlauf, in dem fünf Problemtypen versteckt sind. Anwenden, was sie gelernt haben.
Ablauf
Drei Schritte, fünf Minuten Vorbereitung.
Sie erstellen einen Klassencode
Im Lehrkräfte-Bereich Vornamen oder Kürzel eintragen. Ein kurzer Code (z.B. FUCHS24) wird generiert. Den geben Sie der Klasse — das war's. Kein Login, kein Passwort.
Kinder geben den Code ein
Jedes Kind bekommt einen anonymen Geheimnamen — ein Tier mit Zahl, etwa Fuchs-427. Damit kann es jederzeit zurückkommen. Sie als Lehrkraft wissen nie, welches Kind welcher Fuchs ist.
Sie sehen den Klassendurchschnitt
Im Dashboard sehen Sie, welche Lektionen schwer fallen, wer schon das Zertifikat hat — alles auf Klassenebene und über die anonymen Tier-IDs. Keine Namen, keine Schule, keine personenbezogenen Daten.
Pädagogische Entscheidung
Warum hier keine echte KI antwortet.
Alle KI-Antworten in dieser App sind vorbereitet. Das hat Gründe:
Sicher reproduzierbar
Sie wissen vorher genau, was Ihre Klasse zu sehen bekommt. Keine Überraschungen, kein versehentlicher Inhalt für Achtjährige.
Didaktisch zugespitzt
Die „Halluzinationen" sind so eingebaut, dass sie zu finden sind. Echte LLMs liefern oft Antworten, die für eine Doppelstunde zu komplex oder zu langweilig wären.
Datenschutzfreundlich
Keine Eingaben an OpenAI oder Anthropic. Keine US-Server. Keine Sub-Prozessoren, die Sie der Schulleitung erklären müssen.
Schul-WLAN-tauglich
Funktioniert auch wenn das WLAN wackelt. Keine API-Latenz, keine Token-Kosten.
Datenschutz
Was wir speichern und was nicht.
| Vor- oder Nachname des Kindes | nicht erhoben |
| Schulname | nicht erhoben |
| E-Mail-Adresse | nicht erhoben |
| IP-Adresse | nicht erhoben(logsfrei) |
| Eingabetexte der Kinder | nicht erhoben(es gibt keine Freitext-Eingaben) |
| Klassencode (z.B. FUCHS24) | gespeichert |
| Anonymer Tier-Name (z.B. Fuchs-427) | gespeichert |
| Lektionspunktzahl | gespeichert |
Die Datenbank läuft bei Supabase (EU-Server, AVV-fähig). Sie können eine Klasse jederzeit über das Dashboard löschen — alle zugehörigen Tier-IDs und Punktestände werden dabei kaskadiert entfernt.
Fragen
Was Lehrkräfte häufig fragen.
Brauchen die Kinder Accounts?+
Nein. Sie geben den Klassencode ein, bekommen einen anonymen Tier-Namen und schreiben den auf einen Zettel. Damit können sie jederzeit zurück.
Kann ich die Inhalte vorher ansehen?+
Ja — erstellen Sie sich selbst einen Klassencode, geben ihn als Kind ein und spielen alle 8 Lektionen durch. Das dauert ca. 90 Minuten und ist die empfohlene Vorbereitung.
Was sehe ich als Lehrkraft im Dashboard?+
Den Klassendurchschnitt pro Lektion, welche Lektionen schwerfallen, und eine Tabelle der anonymen Tier-IDs mit Punktezahl. Sie wissen nie, welches Kind welche ID hat — Lernerfolg lässt sich aber im Plenum besprechen.
Funktioniert es auf dem iPad?+
Ja, das ist sogar die primäre Zielplattform. Touch-Targets sind groß genug, kein Hover nötig.
Was kostet es?+
Nichts. Kein Abo, keine Werbung. Open Source unter MIT-Lizenz.
Welche Alterstufe?+
Konzipiert für 8–12 Jahre (Klasse 3–6). Lesefähigkeit ist Voraussetzung. Für Klasse 1–2 nicht geeignet.